Patricia Koelle: Adventskalender 1


Christkindl’s Bastelstube
Adventskalender 1 – Die Burg

© Patricia Koelle

Adventskalender – Die Burg – Patricia Koelle – Bastelanleitung

Für den Fall, dass auch am Nordpol einmal schwere Zeiten kommen oder es einfach zu viele sehr neugierige Kinder gibt, besitzt der Weihnachtsmann eine Burg, in der er Geschenke sicher verstecken kann. Sie dient hier als Vorbild für einen Adventskalender, der sich für kleine Ritter oder große Mittelalterfreunde eignet und in der Herstellung fast nichts kostet, es sei denn, man mag keinen Käse.
Man benötigt nämlich mindestens 20 – besser 24 – Käseschachteln aus Pappe, die allerdings relativ schnell zusammenkommen, wenn man sich und seinen Gästen gern mal etwas Gutes gönnt. Außerdem hat man ja nun beim Bezahlen des zugegeben teuer gewordenen Käses den Trost, dass man sozusagen einen Adventskalender gratis dazu bekommt. Man muss sich also weniger ärgern, worüber sich wieder der Weihnachtsmann freut.

Ferner braucht man einen alten Karton, aus dem die Grundplatte geschnitten werden kann, und Plakafarbe, um sie anzumalen oder Folie/Geschenkpapier, um sie je nach persönlichem Geschmack zu bekleben. Auch Schneespray bietet sich an, dies allerdings unbedingt erst nach der Burgmontage. Nötig ist außerdem Doppelklebeband (notfalls geht jeder Kleber).

Nun fehlen nur noch ein paar Styroporteile aus den alten Verpackungen, die ohnehin schon lange nutzlos im Keller herumliegen. Es geht aber auch mit den restlichen Pappteilen des Kartons, aus dem die Grundplatte geschnitten wurde.

Wenn man demjenigen, der den Adventskalender erhalten soll, gleichzeitig ein Weihnachtsgeschenk machen möchte, kann man übrigens auch ein schönes Tablett als Grundplatte verwenden; es wird nicht beschädigt.

Die Deckel der Käseschachteln werden außen herum angemalt oder beklebt, da der Weihnachtsmann der Einzige ist, der es sich leisten kann, keine Werbung zu machen und wir daher auf hässliche Schriftzüge verzichten können.

Während die Farbe trocknet, bekleben wir die Grundplatte und montieren den mittleren Gebäudeteil der Burg aus Pappe (oder Styropor), die wir mittels Tesafilm zusammenkleben (oder mit Zahnstochern oder Draht zusammenstecken). Die vordere Wand kann mittels zwei Bändern als Zugbrücke gestaltet werden, die halb offen steht, damit man das kleine Geschenk im Inneren sieht, das zusätzlich für den 24. gedacht ist. Ist man der Meinung, Bonbons und Schokolade sind ausreichend für den Beschenkten, kann man den Innenraum auch einfach nur schön dekorieren, indem sich z.B. ein Schokoweihnachtsmann auf einem Strohlager ausruht.

Dieser Mittelteil wird mit Doppelklebeband oder Tesafilm auf der Grundplatte befestigt. Das Dach kann man nach Lust und Laune und dem alten Verpackungsmaterial gestalten, das man eben gerade hat.

Drumherum kleben wir vier Käseschachtelunterteile. In jedes legen wir ein Bonbon oder eine in Alufolie gewickelte Praline, einen Zettel mit einer Geschichte, einen Witz, ein Foto, eine Büroklammer…der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt, da in den Schachteln relativ viel Platz ist. Dann kommt – logisch- auf jedes Unterteil ein Deckel, auf den wir wiederum ein Unterteil kleben, in das legen wir ein Bonbon…usw. usw. Bis wir vorn zwei Türme aus je 5 Schachteln haben und hinten aus je 7 (oder auch 5, wenn die Schachteln nicht reichen, dann müssen wir in den Mittelteil der Burg eben die restlichen vier Bonbons legen). Oben auf die Türme sollten noch Zinnen, die wir aus übrigen Schachteln schneiden können oder auch aus Pappresten. Man kann natürlich auch echte Steine nehmen. Hier ist viel Platz für Kreativität. Auch das übrige Dekor kann je nach Geschmack und Material gestalten werden. Engel können auf den Türmen wachen, Vögel auf dem Dach sitzen und ein paar Fahnen schaden auf einer Burg auch nichts.

Die Käseschachteln können von 1-24 nummeriert werden oder man überlässt die Reihenfolge dem „Auspacker.“ Auf jeden Fall können die Schachteln geleert werden, ohne dass das Gesamtkunstwerk zerstört wird, da man die Türme an jeder Stelle problemlos anheben und wieder zusammensetzen kann (daher ist der Kalender auch im nächsten Jahr wieder verwendbar). Wer pfiffig ist, markiert sich die geleerten Schachteln mit einem Stern, damit er die letzte Praline nicht verzweifelt im ganzen Gebäude suchen muss.

Und nun allen beschenkten Rittern und ritterlichen Schenkern ganz viel Spaß beim Basteln!

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Eine Antwort zu Patricia Koelle: Adventskalender 1

  1. AnDi schreibt:

    Respekt! Das ist mal was ganz anderes!

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